Vermischtes
«Statt Informationsblockade sollte die Stadt Transparenz herstellen»
18.08.2010 - 17:11 Uhr
Journalistenverband kritisiert Verantwortliche in Duisburg
Berlin/Duisburg (ddp-nrw). Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Informationspolitik der Stadt Duisburg kritisiert. Die Stadt müsse ihr restriktives Verhalten im Zusammenhang mit dem Unglück bei der Loveparade beenden und Journalisten tatkräftig bei der Aufklärung der Ereignisse unterstützen, forderte der Verband am Mittwoch. Insbesondere kritisierte der Verband den Versuch der Stadt, die Veröffentlichung von Dokumenten zur Loveparade gerichtlich zu untersagen. «Statt Informationsblockade sollte die Stadt Transparenz herstellen», sagte der Bundesvorsitzende Michael Konken.
Das Internetblog xtranews.de hatte zuvor Anlagen zu einem Zwischenbericht der Stadt veröffentlicht, in denen es um die Zuständigkeiten der Kommune bei der Loveparade ging. Die Stadt stoppte die Veröffentlichung durch eine einstweilige Verfügung vom Landgericht Köln. Zur Begründung hatte ein Stadtsprecher angeführt, in den Dokumenten seien ungeschwärzte personenbezogene Daten zu sehen gewesen.
(ddp)
18.08.2010 - 17:11 Uhr | News-ID: 73325 | 119 Aufrufe
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