Politik - Konferenzen

Aktionsbündnis erwartet 5000 Demonstranten gegen Sicherheitskonferenz

25.01.2010 - 14:32 Uhr

Die Münchner Sicherheitskonferenz tagt vom 5. bis 7. Februar

München (ddp-bay). Mit dem Aufruf «Aktiv werden gegen NATO-Kriegspolitik» hat ein Aktionsbündnis aus rund 90 Organisationen Proteste gegen die diesjährige Münchner Sicherheitskonferenz angekündigt. Wie die Organisatoren am Montag sagten, rechnen sie in diesem Jahr mit mindestens 5000 Demonstranten zur Großdemonstration am 6. Februar in der Münchner Innenstadt.

Die Kriegsgegner sprechen sich gegen die Existenz und Strategie der NATO aus und fordern den sofortigen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan. «Die NATO-Sicherheitskonferenz ist eine Propaganda-Veranstaltung für den Afghanistan-Krieg», kritisierte Christian Schreer vom Aktionsbündnis.

Zusätzlich zur Großkundgebung plant das Aktionsbündnis am 3. Februar eine satirische Jubeldemo am Bayerischen Hof und am 5. Februar eine «Mach-mit-Antikriegs-Orchester-Kundgebung» am Marienplatz.

Die Sicherheitskonferenz, die von 5. bis 7. Februar stattfindet, steht unter dem Motto: «No more excuses - Keine Ausreden mehr». Neben den klassischen Fragestellungen der transatlantischen und europäischen Sicherheitsarchitektur stehen in diesem Jahr die Themen Sicherheit und Stabilität im Nahen und Mittleren Osten sowie Abrüstung, Rüstungskontrolle und nukleare Nichtverbreitung im Fokus. Auch der Konflikt in Afghanistan und die neue Strategie der NATO sind ein Schwerpunkt der diesjährigen Debatte.

(ddp)

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