Politik
Wirtschaftsjunioren fordern «Hartz IV»-Bonus für gute Schulnoten
25.03.2010 - 07:18 Uhr
Mehr Leistungsanreize verlangt
Berlin (ddp). In der Debatte um eine Reform des Arbeitslosengelds II fordern die Wirtschaftsjunioren, dass «Hartz IV»-Empfänger künftig Prämien für gute Schulnoten ihrer Kinder bekommen sollen. Die Vorsitzende des Verbands, Eva Fischer, sagte der «Bild»-Zeitung (Donnerstagausgabe): «Lernanstrengungen von Eltern und Kindern zu belohnen, ist ein starker Leistungsanreiz. Der Staat würde gerade denen helfen, die dringend Bildung brauchen.»
Nach Vorstellungen des Verbands könnten bei einem Notendurchschnitt von 2,5 oder besser «Hartz IV»-Zuschläge von 100 Euro gezahlt werden - gegen Vorlage des Schuljahres-Zeugnisses beim zuständigen Sachbearbeiter. Bildungsförderung würde helfen, den Teufelskreis «Hartz IV» zu durchbrechen und für besser qualifizierten Nachwuchs sorgen: «Davon profitieren Unternehmen und der Standort Deutschland.»
Der Verband vertritt eigenen Angaben zufolge die Interessen von rund 10 000 Unternehmern und Führungskräften.
(ddp)
25.03.2010 - 07:18 Uhr | News-ID: 48703 | 164 Aufrufe
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