Vermischtes

Wowereit: Leichtathletik-WM für das Land billiger als geplant

08.02.2010 - 21:31 Uhr

Berlin will sich künftig für weitere Sport-Großveranstaltungen bewerben

Berlin (ddp-bln). Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat am Montag eine positive Bilanz der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 in Berlin gezogen. Durch dieses weltweit größte Sportereignis des Jahres habe Berlin einmal mehr gezeigt, dass es für Gastfreundschaft und Kompetenz bei der Ausrichtung von Großveranstaltungen steht. Die Leichtathletik-WM sei zudem fünf Millionen Euro billiger gewesen als zunächst geplant. Damit reduziere sich der Landeszuschuss von 20 Millionen auf ungefähr 15 Millionen Euro.

Den Erfolg der WM sieht der Regierungschef auch durch andere Zahlen belegt. So habe die Berliner Tourismusindustrie rund 120 Millionen Euro durch die WM-Besucher eingenommen. Für das Sportereignis mit über 2000 Sportlern aus 200 Nationen seien zudem 417 156 Eintrittskarten verkauft worden. Im Vergleich dazu seien in Helsinki 2005 nur 345 000 Karten und in Osaka 2007 nur 254 000 Karten verkauft worden. Auch die Einschaltquoten von durchschnittlich fünf bis sechs Millionen Zuschauern am Tag jeweils bei ARD und ZDF hätten trotz der Skepsis der Fernsehanstalten alle Erwartungen übertroffen.

Zukünftig will Wowereit weitere Sport-Großveranstaltungen in der Hauptstadt ausrichten. Der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes Clemens Prokop sagte in diesem Zusammenhang, er könne sich die Leichtathletik-Europameisterschaft im Jahr 2016 oder 2018 gut in Berlin vorstellen.

(ddp)

08.02.2010 - 21:31 Uhr | News-ID: 38816 | 16 Aufrufe

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