Politik - Ausländer

Zahl der Migrantenkinder ohne Schulabschluss nimmt zu

06.07.2010 - 06:01 Uhr

Wieder Streit um die Sicherungsverwahrung wird vorgestellt

Berlin (ddp). Die Bemühungen um eine bessere Bildung von Migranten in Deutschland kommen offenbar kaum voran. Noch immer erreichen Jugendliche mit ausländischen Wurzeln schlechtere Schulabschlüsse als ihre deutschen Altersgenossen, wie die Tageszeitung «Die Welt» unter Hinweis auf den jüngsten en Migrantenkinder die Schule ohne Abschluss. Im Jahr 2005 lag der Anteil bei 10,8 Prozent und war bis 2007 sogar auf 10,0 Prozent weiter zurückgegangen. Migrantenkinder die Schule ohne Abschluss. Im Jahr 2005 lag der Anteil bei 10,8 Prozent und war bis 2007 sogar auf 10,0 Prozent weiter zurückgegangen.kinder die Schule ohne Abschluss. Im Jahr 2005 lag der Anteil bei 10,8 Prozent und war bis 2007 sogar auf 10,0 Prozent weiter zurückgegangen.

Der Bericht, der an diesem Mittwoch in Berlin vorgestellt werden soll, beschreibt einen problematischen Trend: Einer kleinen Elite von hoch qualifizierten Migranten steht eine wachsende Zahl von jugendlichen Zuwanderern gegenüber, die fast keine Aussicht auf einen Ausbildungsplatz und damit auch kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, wie die Zeitung berichtet. Diese Entwicklung sei auch bei deutschen Jugendlichen zu beobachten. Die Quote der Schulabgänger ohne Abschluss sei von 5,4 Prozent im Jahr 2005 auf inzwischen 7,0 Prozent gestiegen.

Der Anteil der Realschulabschlüsse stieg laut Bericht seit 2005 von 33,9 auf 34,7 Prozent im Jahr 2008, bei den Jugendlichen ohne Migrationshintergrund machten 49,5 Prozent einen mittleren Abschluss, 2005 waren es 50,9 Prozent gewesen. Die Quote der Abiturienten (inklusive Fachhochschulreife) erhöhte sich im selben Zeitraum von 7,9 auf 8,9 Prozent. Bei den Jugendlichen ohne Migrationshintergrund erlangten 12,5 Prozent die Fachhochschulreife oder das Abitur im Vergleich zu 10,1 Prozent im Jahr 2005.

(ddp)

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