Spontanpneumothorax

Grundsätzlich handelt es sich bei einem Pneumothorax um eine Ansammlung von Luft zwischen den Pleura-schichten. Wenn man Pneumothorax wörtlich übersetzt, so heißt es soviel, wie Luft im Brustkorb. Der Spontanpneumothorax tritt im Regelfall ohne äußere Einflüsse auf. Man geht hier von einer zufälligen Entwicklung aus. Meistens entwickeln sich solche Ausprägungen dadurch, dass in der Lunge Lungenbläschen platzen.

Auch bei dem Spontanpneumothorax gibt es verschiedene Härten und Ausprägungen. So gilt der idiopathische Spontanpneumothorax als Krankheitsbild, der ohne einen erkennbaren Grund auftritt und in diesem Zuge auch die häufigste Form ist. Die genauen Krankheitsauslöser sind aktuell noch nicht abschließend geklärt. Man geht jedoch im medizinischen Kontext davon aus, dass beispielsweise das Rauchen ein begünstigender Indikator ist. Gemäß Studien sind Nichtraucher von dem Auftreten einer solcher Erkrankung zu einem wesentlich geringeren Anteil betroffen.

Die Symptome

Zu den bekannten Symptomen gehören teilweise vollkommen unterschiedliche Ausprägungen. Sollte die Luftansammlung nur in einem geringen Maße anfallen, so sind die Beschwerden der Patienten auch erfahrungsgemäß nur gering. Wenn hingegen ein schwerer Fall vorhanden ist, so kann die Lunge in sich zusammenfallen und einen Lungenkollaps hervorrufen.

In Abhängigkeit der Schwere der Erkrankung treten zumeist folgende Symptome auf:

  • Eine langsam akuter werdende Atemnot
  • Schmerzen in der Brust mit einem akuten Verlauf
  • Teilweise trockener Reizhusten, hier können auch kurzfristig schmerzen entstehen.

Die Therapie

Die einzelnen Therapieansätze in der Medizin richten sich hier nach der Schwere der Erkrankung. Die Therapie kann infolge dessen individuelle Komponenten nach sich ziehen. Genaue Ansätze und konkrete Maßnahmen müssen dann im Einzelfall abgewogen werden. Generalisierende Antworten kann es hier nicht geben. Ein kleinerer Spontanpneumothorax kann beispielsweise schon mit etwas Bettruhe beseitigt werden. Hier zielt man auf die Selbstheilungskräfte des Körpers ab.

Im Regelfall ist hier eine Resorption durch den Körper generierbar. Wenn sich hingegen viel Luft in den Lungen angesammelt hat, so kann man sich nicht mehr nur auf eine Bettruhe oder ähnliches konzentrieren. Kompliziert wird es, wenn sich sogar bereits Eiter oder Blut angesammelt und gebildet hat. Aber auch hier gilt die genauen Behandlungsmethoden, müssen dann in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Die Operation

Bei schweren Verläufen eines Spontanpneumothorax ist unter Umständen sogar eine Operation denkbar. Eine Operation wird immer dann in Erwägung gezogen, sollte die Erkrankung zweimal an der gleichen Stelle hintereinander aufgetreten sein. Auch im Falle, dass lange keine Besserung der Erkrankung auftritt, so gilt eine Operation zumeist als unausweichlich.

Bei solch einem Vorgehen, über näht der Arzt die einzelnen Lungenbläschen, die aufgrund der Überblähung geplatzt sind. Diese Partikel können nun entfernt werden, wenn es notwendig ist. Der Arzt kann unterstützend in diesem Kontext dafür Sorge tragen, dass die Lungenblätter verklebt werden. Das geschieht in dem man entweder Fibrin oder Tetrazyklin in den menschlichen Pleuraspalt hinein spritzt.

Eine genaue Ursache ist wie bereits erwähnt bei der Spontanpneumothorax nicht vollkommen bestimmbar. Sicher ist nur, dass das Rauchen zu einer begünstigenden Ursache zählt. Die exakte Behandlung und der genaue Therapieansatz, der dann im weiteren Verlauf anfällt, stimmt der Mediziner immer im Einzelnen mit dem Patienten ab, sodass die Behandlung auch ein individueller Erfolg werden kann.

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Deine Welt in anders! – Was ist Autismus?

Autismus ist eine angeborene, weit verbreitete Entwicklungsstörung , die durch Einschränkungen im Bereich der sozialen Interaktion und (nicht) verbalen Kommunikation sowie durch ein begrenztes, sich wiederholendes oder stereotypes Verhaltensmuster gekennzeichnet ist.

Die Störung ist in jungen Jahren schwer zu diagnostizieren. Die diagnostischen Kriterien, die in der DSM-IV-TR festgelegt sind , erfordern, dass bestimmte Symptome vor dem dritten Lebensjahr deutlich werden. Obwohl die Diagnose heutzutage meist früh gestellt wird, kommt es häufig vor, dass Autismus erst in einem späteren Alter deutlich wird, zum Beispiel bei normaler oder überdurchschnittlicher Intelligenz. Dies ist hauptsächlich auf geänderte Diagnosekriterien zurückzuführen. So wurde vor der Einführung des DSM-IV 1994 das Asperger – Syndrom diagnostiziert, eine Form von Autismus, die mit normaler oder überdurchschnittlicher Intelligenz einhergeht, die noch nicht erkannt wurde. Autismus kann nicht geheilt werden. Früher glaubte man, nur Menschen mit geistiger Behinderung könnten autistisch sein. Heutzutage wird Autismus als weitgehend unabhängig von der Intelligenz angesehen. Das Wort Autismus leitet sich vom griechischen Wort αὐτός, autós , selbst ab.


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